Hans-Detlef Roock, Annemarie Nöbel, Günter Stock
Nöbel erblickte im Jahr 1932 in Ostpreußen das Licht der
Welt. Zwar wurde die „Neu“-Rissenerin in eine politisch äußerst interessierte
Bauernfamilie hineingeboren (ihr Vater trat nach wenigen Wochen Mitgliedschaft
vor Empörung aus der NSDAP aus, nachdem er das politische Grundlagenwerk Adolf
Hitlers vollständig gelesen hatte), jedoch vertrat ihre Großmutter noch die
Ansicht, ein Mädchen in der Politik, das gehöre sich nicht. Umso beachtlicher ist
es, dass die Protestantin bereits mit 18 Jahren der, regional bedingt,
katholisch ausgerichteten Jungen Union beitrat, um dem prägenden Erlebnis der
Flucht von Ostpreußen nach Nordhessen auch auf dem politischen Sektor
christliche Werte entgegenzusetzen. Mit 23 Jahren, also im Jahr 1959, wurde die
junge Politikerin Mitglied der CDU im Ortsverband Frankenberg an der Eder und
später sogar des Landesvorstandes Hessen. Durch den Beruf ihres mittlerweile
verstorbenen Ehemanns Dr. Wilhelm Nöbel, der als Bundeswehroffizier häufig
versetzt wurde, zog die Christdemokratin oft um, bis es sie im Jahr 1973
schlussendlich in den CDU Ortsverband Rissen verschlug. Ohne zu zögern, bejaht
die Mutter zweier Söhne die Frage, ob sie heutzutage wieder in die CDU
eintreten würde: „Werte werden im Elternhaus vermittelt. In der politischen
Landschaft sucht man sich dann die Partei mit den Werten aus, die zu einem
passen und dann bleibt man auch dabei!“ Dieses unbeirrte Festhalten an den
Werten der CDU hoben sowohl Hans-Detlef Roock als auch Günter Stock,
Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Rissen, sowie der Altonaer
Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg hervor.
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