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Mittwoch, 08. Februar 2012



Die CDU Altona/Elbvororte hat den 41jährigen Bundestagsabgeordneten Marcus Weinberg gestern Abend erneut zum Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis Hamburg-Altona gewählt. Er erhielt 132 Stimmen, sein Mitbewerber Gabriel Azar 36. Gerhard Winter, der zuvor eine Kandidatur angekündigt hatte, zog diese am Abend zurück. Weinberg versprach bei seiner Rede vor 175 Mitgliedern im Blankeneser "Ravenborg": "Dieser Wahlkreis kann gewonnen werden und ich will ihn gewinnen."

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Dabei machte er deutlich, dass 2009 ein Jahr der Chancen und Risiken sei:
„Die CDU hat die großen Herausforderungen der deutschen Geschichte seit 1949 jeweils in Regierungsverantwortung gemeistert. Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise braucht eine klare und verantwortungsvolle Führung. Wir brauchen keine Politik der Ränder für die Ränder, sondern eine pragmatische Politik der Mitte und des Ausgleichs zwischen Markt- und Staatsgläubigkeit; wir brauchen eine klare Ordnungspolitik – ohne aber ihr Gefangener zu sein. Verstaatlichungen darf es nur geben, wenn sie die letzte Möglichkeit sind, Folgeschäden durch Bankeninsolvenzen für die gesamte deutsche Wirtschaft zu verhindern."
 
Die CDU müsse im Wahlkampf aber verstärkter auf ihre Erfolge verweisen und selbstbewusster auftreten. "Wer wählt schon ein ängstliches Kaninchen, wenn die Schlange immer bedrohlicher wird? Mit der Klarheit des Programms steigt das Selbstwertgefühl. Viele Mitglieder und Wähler – gerade auch in Hamburg – zweifeln. Wir müssen gegensteuern mit klarer bürgerlicher Kante. Im Wahlkampf müssen wir die Altonaer Stammwählerschaft im Westen des Wahlkreises  mobilisieren, aber auch insbesondere Wechsel- und Nichtwähler ansprechen."
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